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Dienstag, 29.11.2011, 01:00

Mein zuhause wird einfach immer die Steiermark sein, in unserem kleinen Dorf, im Haus meiner Mutter. Es ist auf der Couch in unserem Wohnzimmer, auf der ich immer herumkuscheln darf, auf den goldenen Verzierungen auf unserem Essbesteck, unter meinem Bett, in den Kisten mit meinen Kindheitserinnerungen, es ist auch im Blick aus dem Fenster und auf allem wohin er auch fallen mag.

Ich darf mich eigentlich über nichts beschweren, ich werde mit Liebe überschüttet von meiner ganzen Familie, wir sind alle gesund, leben in so einem schönen Land, uns fehlt es an nichts.

Das ist einfach eine Danksagung und etwas, woran ich mich IMMER festhalten kann, egal wie dunkel und schwer die Wolke auch sein mag, die an so manchen Tagen über meinem Kopf schwebt.

Das sollte man sich einfach vor Augen halten, wenn man denkt, dass es nicht mehr weiter geht. Irgendetwas schönes gibt es immer, das jeden Tag aufs neue lebenswert macht. Das sollte man nie vergessen.

Ich bin unglaublich dankbar und weiß nicht, wie ich das den Menschen jeden Tag zurück geben kann, aber ich hoffe, dass sie es spüren.

Danke.


Sonntag, 27.11.2011, 00:37
Eines kann ich euch verraten: Das Leben einer Verkäuferin, die in einem weltbekannten Modekonzern arbeitet, hat es an manchen Tagen echt nicht leicht. Ich finde in deren Stellenanzeigen sollten, Nerven aus Stahl und eine nie enden wollende Geduld, Grundanforderung sein!

Voller Ehrfurcht und einem gewissen Respekt vor dem ersten Adventsamstag, stand ich heute morgen auf, vollzog meine Morgenrituale und verließ, meines Erachtens nach, das Haus zu einer zu unchristlichen Zeit. Das einzige, das meinen Tag erhellen sollte, war, dass ich zum Ersten Mal mit meiner Lieblingskollegin, an einem Samstag, zusammen arbeiten durfte.

Man fuhr Bus, man quatschte sich mit der besagten Kollegin, schon in aller Herrgotts Früh, den Mund fusslig, dass sich alle unfreiwillig Beteiligten, an den Kopf fassten und man nippte etwas an seinem ekelhaften Automaten-Kaffee, bevor es auf in den Kampf ging.

Die letzten zwei Wochen waren doch eher ruhig gewesen, aber ich denke das ist bloß die Ruhe vor dem Sturm. Weihnachten. Oh. Mein. Gott. Der Albtraum eines jeden, der seine Brötchen im Verkauf backen muss. Letztes Jahr arbeitete ich in einem Spielzeugladen, als Aushilfe über die Feiertage. So etwas hat man noch nicht erlebt, Kinder, Erwachsene, und alle, alles in allem, nur eines: KONSUMGEIL.

Ich meine... Mütter prügelten sich gegenseitig halb die Köpfe ein, nur um ein wertloses Stück Plastik für ihre, ohnehin schon zu verwöhnten, G'fraster zu ergattern. Am 24. war ich dazu verdonnert zu arbeiten. Naives Kind, was ich war, dachte, es ist bestimmt nichts los, wer geht schon noch an Heilig Abend, in einen Spielzeugladen, Geschenke kaufen? Entweder ist alles schon ausverkauft und nur mehr das, was keiner haben will ist noch übrig, oder man geht davon aus, dass an einem so gesegneten Tag eh alles geschlossen ist.

Dummes Landei, ich. Man wurde eines Besseren belehrt.

Alle vier Kassen offen, Menschenschlangen bis ganz nach hinten. Und ich im Vollstress.

Alles was ich wollte, war, dass die Uhr halb 2 anzeigt und ich gehen darf, damit ich zu meiner geliebten Familie fahren kann. Durfte ich dann auch. Und ich durfte mein Weihnachtsessen um kurz vor Mitternacht genießen, nachdem ich 8 Stunden im Zug von Dornbirn nach Bruck an der Mur gesessen habe.

Jaja. So war das auf jeden Fall letztes Jahr, ist doch klar, dass ich mit einem Trauma in die neue Holiday-Season starte!

Verdonnert wurde ich dann auch heute wieder an die Kassa und ich arbeitete wie eine Maschine, Grüß Gott hier, ein zusammenlegen da, ein abkassieren dort, einen schönen Tag dir und dir und Pfiat di, da nächste bitte! Nur manchmal kommt eben ein störender Stein in das Rad und bringt die ganze Automatik zum Stoppen. Natürlich bekam ich wieder die schwierigste Kundschaft ab und ich schwöre, an den Menschen merkt man so richtig die Mondphasen. Es gibt so Tage, da wird es anstrengender als sonst.

Hatte ich eben zwei schwarze Damen vor mir stehen, ich kassierte, voll drinnen in meiner Routine, bekam einen merkwürdigen Betrag von ihr, das brachte meine Vorgänge schon etwas zum Wackeln, aber ich ließ mich so schnell nicht aus dem Konzept bringen. Der Computer rechnet doch eh so schön brav alles richtig aus und so bekam sie auch besagtes Wechselgeld zurück. Nur passte das der werten Dame nicht. Ich wusste, dass ich richtig eingetippt hatte, aber sie war davon überzeugt, dass ein Euro oder so fehlen würde, ich hab es bis jetzt nicht verstanden. Es herrschten rege Kommunikationsprobleme. Sie sprach leider nur gebrochenes Englisch und verstand meines mit dem wunderschönen, steirischen Dialekt leider nur schwer. Mit Füßen und Händen und Ach und Krach und 10 Minuten Zeitaufwand, hatte man es dann doch geschafft, ihr auf eine höfliche Art und Weise zu erklären, dass das schon so stimmte wie es war, doch leider war's da schon mit der guten Laune meines Gegenübers geschehen. Und ich war fix und fertig mit den Nerven - weil genervte Kundschaft dahinter, ich wie immer ratlos und nervös wenn mich jemand angreift und natürlich Stresshormonausschuss hoch tausend.

Dass ich heute meine neuen Schuhe mit Keilabsatz angezogen habe, war dann noch so ein kleiner Störfaktor am Tag, aber man meisterte ihn ja doch irgendwie mit Bravour und jetzt sitze ich im Zug in die Steiermark, schreibe noch ein paar Zeilen und freue mich darauf morgen mit meiner Oma beim Frühstück, das erste Adventskerzerl anzünden zu können.

In diesem Sinne (frage ich mich, ob das überhaupt wer liest und wenn ja, dann) wünsche ich einen wunderschönen ersten Adventsonntag, lebt euch schön ein in die gemütlichste Zeit des Jahres, genießt das omnipräsente Last Christmas im Radio, den Glühweinrausch und das bissi Specki, dass sich durch gute Kekserl auf den Hüften absetzt. Gute Nacht! :-)


Donnerstag, 24.11.2011, 22:28
Eigentlich, ist mein Leben, wenn man mal so darüber nachdenkt, ziemlich unüblich, für das, dass ich erst 20 Jahre alt bin.

Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Steiermark. Dort habe ich mich eigentlich immer ziemlich heimisch gefühlt, auch wenn die Menschen und deren Einstellung ziemlich zu wünschen übrig gelassen hat. Mit meinen Piercings im Gesicht und der platinblonden Mähne war ich bekannter als ein bunter Hund und auch genauso verschrien. So frei nach dem Motto: "Was der Bauer ned kennt mog a ned". Was ich nicht verstand und verstehe, weil ich sehe vielleicht anders aus, aber im Inneren bin ich immer nur Mama's kleines Mädchen. Und fühl mich auch jetzt noch so. Sechshundert Kilometer weiter weg von ihr.

Denn ich bin für meine erste große Liebe nach Vorarlberg gezogen. Schon ganz lustig, wenn man das alles so liest - und vorallem wenn ich dann die kleine Randnotiz noch beifüge, dass ich sie im Internet gefunden habe.
Alle haben mich ab dem Zeitpunkt glaub ich für komplett verrückt erklärt, aber ich wollte weg. Weg aus dem kleinen, grauen Loch, wohin, wo mich niemand kennt und ich einen kompletten Neuanfang starten konnte.

Ich war sehr abhängig von meiner Familie, meine Mutter hat alles für mich und meinen Bruder getan, nachdem unser Vater uns verlassen hat. Möglicherweise sogar zu viel. Wir sind jetzt nicht unbedingt verwöhnte Bälger, aber wenn man weiß, dass die Mama eh alles richten wird, kommt man nicht so weit und lernt es irgendwo nie auf eigenen Füßen zu stehen.

Also war mein Ziel meiner vorigen Fernbeziehung ein Ende zu setzen und daraus eine normale zu machen und ein wenig zu lernen, wie man auf eigenen Beinen steht und nicht alles von der Familie in den Allerwertesten gestopft zu bekommen. Hat eigentlich bis jetzt ganz gut funktioniert, mit einige Höhen und Tiefen, aber ich hab mir ein eigenes Zuhause aufgebaut und ein eigenes Leben und ich stehe noch immer mit beiden Beinen aufrecht.

Ich will hier einfach ein paar Gedanken und Ideen verarbeiten auf schriftliche Art und Weise. Da ich mir mit Reden schwer tue. Ich freue mich schon darauf.